Warum Vitamine in der Schwangerschaft so wichtig sind

Die Schwangerschaft ist für viele Frauen die schönste Zeit. Dieser Zeitraum ist aber auch ein starkes emotionales Auf und Ab. Der Schutz des Ungeborenen steht an erster Stelle. In dieser Zeit sollte aber auch besonders die Versorgung mit ausreichenden Vitaminen im Vordergrund stehen. Oft ist das gar nicht so leicht, denn letztendlich isst man für zwei Personen. Auch wenn in den ersten drei bis vier Monaten der Kalorienbedarf nur geringfügig erhöht ist, müsse auf die Versorgung mit allen wichtigen Vitaminen unbedingt großen Wert gelegt werden, so raten Experten.

Leistungsfähiger und belastbarer!

Denn erst die unterschiedlichen Vitamine machen den Körper und unseren Organismus leistungsfähig und stärken gleichzeitig unser Immun- und Nervensystem. In der Schwangerschaft ist dieses besonders belastet. Eine erhöhte Vitaminversorgung kann dem vorbeugen. Um Müdigkeit und Depressionen während der Schwangerschaft Einhalt zu gebieten, sind zum Beispiel Kohlenhydrate, Fette und Einweiße besonders wichtig. Diese wandeln sich in unserem Körper zu Energiestoffen um und helfen dabei beim Aufbau von Enzymen und Hormonen.

Vitaminzufuhr erhöhen

Ab dem Zeitpunkt, wo man den Eisprung berechnen will, sollte bereits eine vermehrte Vitaminzufuhr erfolgen. Wichtig ist vor allem das sogenannte B-Vitamin (Folsäure). Es ist maßgeblich für die Bildung von roten Blutkörperchen verantwortlich und steuert über die Folsäure auch das Wachstum und die Zellteilung. Kommt es beim Vitamin B zu einem Mangel, zeigt sich dieses bei Schwangeren oft durch Verdauungsstörungen. Auch eine Unterversorgung beim Ungeborenen kann eine weitere Folge sein. Dieses wirkt sich später durch mögliche Fehlbildungen beim Rückenmark oder im Gehirn aus.

Vitamin B sollte daher bereits mit dem Tag der ersten Schwangerschaft um mindestens das doppelte gesteigert werden. Die Tagesdosis muss bei ungefähr 600 Mikrogramm liegen.

Welche Lebensmittel enthalten Folsäure?

Besonders ergiebig an Folsäure sind

  • Grün & Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Spinat
  • Spargel
  • aber auch Tomaten
  • Weizenkeime
  • Roggenvollkorngetreide

Bei Obst empfehlen sich besonders Bananen, Mangos, Äpfel und Apfelsinnen.

Neben Vitamin B sollte aber auch unbedingt Vitamin D für die Knochenbildung zugeführt werden. Der Bedarf ist dabei über Milch und milchhaltige Produkte leicht zu erreichen. Doch auch der Genuss von Fisch und Co. kann den Bedarf in ausreichender Anzahl decken.