Heilkraft von Naturprodukten

Die Heilkraft von Naturprodukten wird insbesondere dort, wo generell eher herkömmliche schulmedizinische Verfahren zum Einsatz kommen, immer noch zu Unrecht stark unterschätzt. Obwohl die belebende Wirkung von Kaffee oder auch die Wirksamkeit von Tabak nicht bestritten wird, wird bei weniger alltäglichen Naturerzeugnissen immer von einer zweifelhaften Wirkung ausgegangen, “an die man glauben kann oder auch nicht”. Selbst eine Senkung des Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisikos ist möglich.

Eine dieser Pflanzen ist die “Goji-Beere”, im deutschen Sprachraum als “Gemeiner Bocksdorn”, “Teufelszwirn” oder “Wolfbeere” bekannt. Sie ist Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin. Der große, grüne Strauch mit seinen violetten Blüten ist sehr hitze- und kältefest und wird auch als Zierpflanze oder zum Erosionsschutz als Dammbepflanzung (vor allem in Ostdeutschland) oder auf dem Mittelstreifen von Autobahnen verwendet.
Die Früchte des Nachtschattengewächses enthalten unter anderem

  • Vitamin A
  • B1
  • B2
  • C
  • Nikotinsäure
  • Aminosäuren
  • Proteine

sowie mehr Eisen als Spinat.

Gojibeeren – vielseitige Inhaltsstoffe

Auch diverse Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe, wie sie heutzutage in den Lebensmitteln kaum noch zu finden sind, sind enthalten. Sie geben der Wolfbeere zum Teil den Ruf einer “Wunderpflanze”, da ihre Kombination von Nähr- und Vitalstoffen relativ beispiellos ist. Einige Hersteller, die Ihre Produkte über die Reformhäuser vertreiben, und auch Versandapotheken im Internet bieten den Saft an. Einige Vorkommen der besonderen Früchte aber sind aber äusserst sauer.

In der traditionellen chinesischen Medizin ist man überzeugt, dass die Heilkraft von Naturprodukten wie die der Goji Beere sehr groß ist. Die Beeren werden dort als Mittel gegen Bluthochdruck und hohen Blutzucker eingesetzt, aber auch bei Augenproblemen, zur Behandlung von Immunschwäche oder zur Krebstherapie. Dazu werden 6 bis 11 Gramm der getrockneten Blüten zu einer Tinktur oder einem Sud verarbeitet. Klinische Studien hinsichtlich der Krebswirksamkeit etwa existieren bisher aber nicht. Auch das Vorkommen von Giften ist nicht belegt.